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2019:


 

Schwäbisch Gmünd 19.05.

 

Leider haben sich außer den beiden Tourguides Carsten und Tibor nur noch 2 Mutige zum Mitfahren entschlossen. Der Rest ist wohl lieber zu Hause geblieben, weil dem Wetterbericht mit einer Regenwahrscheinlichkeit von über 80% mehr Vertrauen geschenkt wurde, als Utas Fähigkeit beim Universum trockenes Wetter zu bestellen …

Und Uta hat ihren Job als Freizeit-Wetterhexe mehr als gut gemacht. Nachdem wir vormittags den nördlichen Teil des Schurwalds und des Welzheimer Waldes noch unter vielen dunklen Wolken durchkreuzt hatten, saßen wir mittags bei 20°C im Straßencafé und haben uns die Sonne auf den Pelz scheinen lassen – welch eine Wonne! Das Mittagessen im Paulaner am Marktplatz mussten wir leider in der Gaststube einnehmen, weil der Wirt kein Personal für die Außengastronomie eingeplant hatte. Er kennt halt unsere Uta nicht …

Die Heimfahrt durch den südlichen Teil des Welzheimer Waldes und des Schurwalds genossen wir dann bei sonnigen 20-23°C mit ziemlich vielen Kurven und gönnten uns im Clubheim noch ein gemütliches, kühles Alkoholfreies. Und der vorausgesagte Regen hat sich erst am Abend über Stuttgart eingefunden, als unsere Motorräder schon längst in ihren Garagen schlummerten. Welch ein schöner Mopped-Tag!

 

Text: Tibor

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traditioneller erster Mai

 

Das Aprilwetter beruhigte sich zum 01. Mai in dieser Saison und unserer traditionellen Kombi aus Motorradtour und Grillen mit gemütlichem Beisammensein, stand nichts mehr im Weg.

Mit sechs Mopeds und 8 Leutchen ging es dann um Halbzehn los.

Im heimischen Tourenbraukessel köchelte unser Roadmaster Tibor mit seiner Wetterhexe eine feine Tour von ca. 230 km zusammen.

Zum Aufwärmen tändelten wir über Schwarzwaldklassiker Warmbronn, Malmsheim, Hausen a.d. Würm gen Obereichenbach. Hier konnten wir während einem kurzen Päusle unsere Sitzflächen ein wenig entspannen. Die KleinKlein-Rezeptur Utas bescherte uns herrliche Sträßchen abseits vom üblichen Erster-Mai-Rummel, aber auch holprige Straßen.

Unterwegs trieben uns diverse Umleitungen zu einem Umweg von ca. 20 km ... Sorry, Leute, wir konnten die Tour vorher nicht abfahren ....

Über Agenbach, Simmersfeld, Schopfloch und Renfrizhausen näherten wir uns Kloster Kirchberg ... Hier traf uns fast der Schlag: schon gute zwei Kilometer vor unserem Ziel, verwehrten Feuerwehrler Autos die Weiterfahrt zum Kloster: wegen Überfüllung der Parkplätze!!!!

Zum Glück durften wir mit unseren Stahlrössern bis zum Parkplatz am Kloster weiterfahren. "Ihr werdat schon no a Plätzle fenda" meinte der nette Feuerwehrmann.

In der beeindruckenden Klosteranlage tummelten sich hunderte Besucher. Vom Krämerstand bis zum Futterplatz war alles vertreten, was die Herzen höher schlagen lässt.

Noch eine Kleinigkeit fürs Bäuchle und den Flüssigkeitshaushalt - und weiter ging's:

Bernstein, Haigerloch, Bondorf, und noch ein kleines Päusle für den Bobbes ... bevor wir auf dann breiten Bahnen über Hildrizhausen, Schönaich, Musberg und Dürrlewang gen Clubheim düsten.

Hier schnabulierten wir im kleinen Kreis leckere Salate (Danke dafür!!!), unser Vice President Carsten grillte Würstchen, Schweinehals und Putensteaks .... mmmh ... lecker.

Gemeinsam machten wir am frühen Abend klar Schiff und fuhren mit Kurvengrinsen nach Hause.

 

Text: Uta

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Ostermontag 22.04.

 

Am Ostermontag begleiteten mich 7 Motorräder nebst Fahrer und 2 Sozias nach Bad Urach.
Auf bewährten Schleichwegen über den Schattenring, Büsnau, Magstadt und Schafhausen verließen wir Stuttgart, um über Weil der Stadt, Büchelbronn und Neuhengstett in den Schwarzwald einzutauchen. Über Ottenbronn rollten wir talwärts gen Hirsau und schlängelten uns am Verlauf der Nagold entlang.
Nun folgte mir die Truppe durch Calw und Wildberg gen Horb am Neckar, wo wir im "Rauschbart" vor beschaulicher Kulisse beim Blick ins Neckartal eine kleine Pause machten.

Frisch gestärkt und fit für den nächsten Abschnitt der österlichen Tour, folgten wir dem Neckar über Mühlen, Bieringen, Bronnmühle und Rottenburg bis in die Innenstadt von Tübingen. In der Brauereigaststätte Neckarmüller aßen wir zu Mittag, während unter uns Stocherkähne über den Neckar glitten.

Nach einem kleinen Stückchen B27 bis Gomaringen hafteten wir unsere Reifen wieder an kleine Asphaltbänder und schlängelten uns zur Schwäbischen Alb hinauf, um über Gönningen und Genkingen mit Kurven und Kehren der Stuhlsteige talwärts zu tändeln.

Nach einem kurzen Tankstopp in Eningen kraxelten wir die Eninger Steige wieder  hinauf um über St. Johann und Bleichstetten, Bad Urach zu erreichen, Hier labten sich die Schleckermäulchen bei einem Eisbecher - herrlichstes Frühlingswetter und mittelalterliche Kulisse machten den Genuss perfekt.
Zum Abschluss trugen uns unsere Stahlrösser erneut bergwärts gen  Hülben und nach Nürtingen.

Ab hier löste sich unsere kleine Truppe auf dem Weg über Wolfsschlugen und Sielmingen gen Clubheim nach und nach auf.

 

Text: Carsten

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Schräglagen-Sicherheitstraining 06.04.

 

Nach einer super schönen Kaltstart-Tour trafen wir uns am 06. April zum jährlichen Sicherheitstraining - 2019 wieder mit "Sicher-am-Limit"  (www.sicher-am-limit.de)

Pünktlich trafen alle Teilnehmer ein, Instruktor Jörg hatte auf dem Parkplatz Schockenriedstraße bereits aufgebaut, was fürs Training nötig sein würde.

Entspannt bei Butterbrezeln und Kaffee gab's zuerst die "wichtigen" Dinge, um so ein Training auf dem betriebseigenen Parkplatz machen zu können:

Wie verhalte ich mich? Darf ein Teilnehmer ausgeschlossen werden und wenn ja, warum und von wem? Haftungsausschluss usw. Jörg hängte noch Theorie in gezippter Form zu Bremsverhalten und Kurvenfahren an - denn die Motorradfreunde sind überzeugte "Wiederholungstäter" bei "Sicher-am-Limit" und brauchten nur eine Auffrischung.

Das hört sich fürchterlich theoretisch und technisch an, mit Bangen tauchten beim einen oder anderen Bilder aus dem Physikunterricht auf ...

Unser Instruktor Jörg ist aber ein Mann der Praxis, der weiß, dass die Note Eins in Theorie nicht vor Fahrfehlern, Fehleinschätzungen und Unvorhersehbarem auf der Straße schützt!

Und so ging es fix raus ans Motorrad. Die Kawa ist ein Spezialumbau, an dem Aufnahmen für "Stützrädle", die die Möglichkeit bieten, unterschiedliche Winkel Motorrad/Straße einzustellen. Im Lauf des Tages werden die Winkel immer größer ... bis zum Schluss die "maximale" Schräglage erreicht werden kann.

Flaues Gefühl im Magen?

Bei Jörg gilt immer die Devise: "alles kann, nichts muss". Und er holt jeden Teilnehmer dort ab, wo er ist, gibt genügend Raum, um Vertrauen zum (ungewohnten) Motorrad zu bekommen. Es ist nämlich ein himmelweiter Unterschied, ob man auf dem eigenen Bike fährt oder auf einer "fremden" Maschine Übungen macht.

Übrigens: pro Training sind nur acht Teilnehmer möglich, damit sich Jörg Zeit für die Biker und die Übungen nehmen kann!!!!

Nachdem sich die Übungswilligen, sechs Männer und zwei Frauen, mit Jörgs Kawa angefreundet hatten, genossen sie zunehmend die Übungseinheiten und trauten sich immer mehr - denn das Einzige, was passieren kann, ist, dass die Maschine auf den Ausleger / das "Stützrädle" kippt.

Nach einer fröhlichen, gelösten Mittagspause bei Fleischküchle und Kartoffelsalat waren alle schon wieder auf die folgenden Übungen gespannt.

Wir schauten gebannt einander zu, wie wir Kreise fuhren, Achter zirkelten, Pylonen umfuhren und Brettern in der Kurve mit Respekt, aber ohne Angst begegneten. Auch für mich als Sozia war es super interessant, obwohl ich nicht mitgefahren bin.

Nach jeder Übung besprach Jörg mit dem jeweiligen Teilnehmer unter vier Augen, was er besser machen kann, wo draußen auf der Straße Angewohnheiten gefährlich werden könnten und ließ dann die Übung nochmal fahren. Das fanden alle Biker super und waren sich einig, dass das sehr viel bringt.

Am späten Nachmittag waren alle glücklich und zufrieden - unserer Susanne konnte man das Grinsegesicht mit nichts aus dem Gesicht bekommen.

Und weil alle so viel Spaß hatten, viel lernten und Jörg so ein super Instruktor ist, haben Wiederholungstäter gleich einen zweiten Termin bei "Sicher-am-Limit" gebucht.

Sicherheitstrainings? Schräglagentrainings? Uneingeschränkt empfehlenswert - aber Achtung: der ADAC warnt davor, dass nach Sicherheitstrainings oft die meisten Unfälle passieren ... Tja, wenn man dann die Übungssituation mit der Straße draußen verwechselt!

Die Motorradfreunde wünschen Euch allen eine unfallfreie, schöne Zweiradsaison!

 

Text: Uta

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Kaltstart 31.03.

 

Am 31. März war es wieder soweit:

unser Präse klopfte an unsere Bärenhöhlen und lockte uns aus unseren Winterquartieren. In den vergangenen Jahren fiel unsere Tour vor dem offiziellen Saisonbeginn meist ins Wasser oder war affenkalt. Dieses Jahr strahlte die Sonne in all ihrer Pracht vom  stahlblauen, wolkenlosen Himmelszelt!

Tibor hatte sich als Ziel das Hörnle bei Brackenheim-Dürrenzimmern aufs Navi gepackt, weil uns diese Tour zum Saisonabschluss 2018 vom Regengott vereitelt wurde. Der Zeitumstellung von Samstag auf Sonntag Rechnung tragend, setzte Tibor unsere Abfahrt auf 10.30 Uhr fest. Das konnte man auch mit einer Stunde Schlaf weniger schaffen.

Mit 13 Motorrädern und 15 Fahrhungrigen (davon zwei Gäste) starteten wir in zwei Gruppen zeitversetzt ab Clubheim. Über Mönsheim, Serres, Roßwag, ... Häfnerhaslach, Zaberfeld und Haberschlacht cruisten wir - zumindest in unserer Gruppe, auf wenig befahrenen Straßen entspannt zum Hörnle.

Unsere zweite Gruppe kam erst am Hörnle an, als wir bereits gegessen und unsere Stahlrösser fast schon wieder zur Heimfahrt gesattelt hatten. Nachdem wir die Präsidentennatz die unbeschreibliche Aussicht vom Hörnle ausgiebig genossen hatte, plünderten wir uns zur zweiten Etappe an. Hier wanderte das eine oder andere Kleidungsstück, das vor der morgendlichen Kälte schützte, ins Topcase. Denn es war herrlich warm geworden ... eine Kaltstarttour mit um die 20 °C. Fantastisch.

Vom Hörnle ging es wieder zum Teil kleinklein oder auf gut ausgebauten Pisten über Frauenzimmern, Großsachsenheim, Unterriexingen gen Glemseck. Kurz vor dem Glemseck hatte Tibor noch einen landschaftlichen Leckerbissen eingebaut: das Krummbachtal. Zwar gelten hier durchgehend 30km/h, was aber dem Fahrspaß durch dieses Kleinod keinerlei Abbruch tat.

Am Glemseck lümmelten wir mit kühlem Getränk auf Sonnenbänken herum und ließen uns vom kräftigen Frühjahrsplanet den Pelz wärmen, bis die zweite Gruppe auftauchte.

Was für ein wunderschöner Motorradsonntag!!!!!!

Wenn die Saison so genial weitergeht, wie sie angefangen hat, stehen uns noch tausende, genussvolle Kilometer auf unseren Motorrädern bevor.

Herzlichen Dank an unsere Tourguides Tibor und Martin für diese gigantomanischen 160 Kilometer reinsten Vergnügens!

 

Text: Uta

 


 

Kegelturnier 06.03.

 

Nachdem wir im letzten Jahr den ersten Platz belegen konnten, haben wir in diesem Jahr mal wieder den anderen den Vortritt gelassen, damit es nicht langweilig wird. Der Spaß am gemeinsamen Abend stand schließlich im Vordergrund - und so soll es auch bleiben.

Vielen Dank den Mitkeglern!!

Ergebnisse: