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2011:

 

 

 Dartturnier 04.02.

 

16 Teilnehmer haben mitgespielt (2 davon aus Egelsbach bei Frankfurt!!)

Folgende Plätze wurden prämiert:

Beste Dame: Katja Stahl

Platz 1: Dietmar Struckmeier

Platz 2: Michael Melchert

Platz 3: Joachim Ruppert

Dietmar Struckmeier verteidigte seinen Titel zum dritten Mal in Folge

SiegerehrungSiegerehrung


 

 Sicherheitstraining 16.04. + Saisonstart 17.04.

 

Ein gerädertes Wochenende im April. Das Wochenende 16. / 17. April 2011 hatte es in sich! Samstags unser nunmehr achtes Sicherheitstraining unter Leitung von "Thumy", Fahrlehrer bei abc-Fahrschulen und sonntags gut vorbereitet unsere Saisonstarttour.

Bei bestem Wetter, auf gut vorbereitetem Gelände (Parkplatz Schockenriedstraße) scharten sich 14 SSBler um den Instruktor. Thumy begleitete alle Übungen ruhig und sachlich, erklärte verständlich und gab gerne so manche Anekdote aus seinem unermesslichen Erfahrungsschatz zum Besten. Die bunte Truppe aus Motorrädern mit viel und wenig Hubraum und Rollern übte sich in Langsam- und Schnellfahren im Pylonenparcours, führte Zielbremsungen aus, gewann Runde für Runde immer mehr Gefühl fürs Fahrzeug. Das an die vier Stunden dauernde Training wurde durch Pausen mit Theorie und Verpflegung fürs leibliche Wohl kurzweilig unterbrochen. Im FSG Clubheim und der sonnenbeschienenen Terrasse zauberten fleißige Helferlein der Motorradfreunde Butterbrezeln, Würstle, Kaffee und anti-alkoholische Erfrischungsgetränke, sodass keiner Hunger oder Durst leiden musste. Wir freuen uns, dass das Angebot unseres SHT von unseren Kolleginnen und Kollegen so gut angenommen wird und freuen uns schon auf die nächste illustere Runde zum Saisonstart 2012.

Der Sonntagmorgen begrüßte uns genauso wie der Samstag: sonnig, stahlblauer Himmel, Vogelgezwitscher. Ein paar unserer emsigen Mitfahrer vom Tag zuvor nutzten die Gelegenheit dann auch, um das Trainierte gleich auf die Straße zu projizieren. Mit zehn Motorrädern und 13 Personen schnurrten unsere Bikes zur Saisonstarttour ab FSG Clubheim gen Remstal durch Hexenwäldchen und Weinberge zur berühmten "Platte" in den Löwensteiner Bergen. Nach ein paar Minuten Benzinduft schnuppern und schauen, was die
anderen denn so fahren, steuerten wir unseren Verpflegungsstützpunkt in Althütte an. Hier hat Eddi ein nettes Gasthaus (Eddi's Biker Residenz zum Löwen) eröffnet, nachdem sein "Eddi's Ständle" im letzten Jahr abgebrannt war. Hier finden nicht nur Motorradfahrer ein lauschiges Plätzchen um Leo's
Kultküche zu kosten oder bei einem erfrischenden Getränk im Biergarten die Seele baumeln zu lassen. Hier treffen sich ebenso Wanderer und Fahrradfahrer, ein buntes Völkchen also. Wie im Fußball "nach dem Spiel , vor dem Spiel" ist, gilt für uns: nach der Tour, ist vor der Tour.  So freuen wir uns nach unseren knapp 170km in lauer Frühlingsluft schon auf unseren nächsten Programmpunkt aus unserem vielfältigen Jahresprogramm: die traditionelle 1.Mai-Tour, die uns 2011 gen Weinsberg führt, mitten in die wunderschönen Weinberge, mit kleinen, feinen Sträßchen und deftiger Grilleinlage.

Wir freuen uns immer über nette Gäste, Interessierte und einfach-mal-so-Mitfahrer. Infos wie immer unter: www.motorradfreunde-ssb.de

Text: Uta Becker-Walter, Bilder: Tibor Walter

Thumy beim InstruierenThumy beim Instruieren

AbschlussbesprechungAbschlussbesprechung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KaffeepauseKaffeepause

Mittag bei EddiMittag bei Eddi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Maitour 01.05.

 

Als wir morgens um Neun auf das Betriebsgelände fuhren, lag alles noch in sonntäglicher Ruhe und Beschaulichkeit vor uns. Wenige Minuten später war schlagartig Schluss mit der Ruhe: bis zur Abfahrt sammelten sich 17 Motorräder und 21 Leutchen vor dem FSG Clubheim. Unsere sieben Helferlein im Hintergrund packten derweil alles in Auto und Anhänger, was wir für unsere Grilleinlage brauchten. Tibor Walter und Stefan Fischer lotsten uns in 2 Gruppen über kleine Sträßchen durch Warmbronn, Schöckingen, Großingersheim, Ottmarsheim vorbei an Rapsfeldern, blühenden Streuobstwiesen nach Willsbach
(Obersulm) zum Weingut "Rebhof". Hier erwartete uns nach herrlicher Fahrt mitten durch Weinberge unsere Helfertruppe schon. Herr Hirth, Besitzer des Rebhof, hatte uns freundlicherweise seine Sonnenterrasse, Strom und Stille Örtchen zur Verfügung gestellt. Zum Grillgenuss tummelten sich nun 34 Personen: Gäste, Mitglieder und ein paar Zufallsgäste (aus Karl-Heinz Dibkes GoldWing-Forum) auf Herrn Hirths Sonnenterrasse und verdrückten insgesamt 50 Steaks, 50 Würstchen, Knobitunke à la Katja Stahl-Lemke und leckere Sonntagsbrötchen. Herr Hirth gesellte sich noch kurz dazu, als er mit seiner     Frau von einem Ausritt durch die Weinberge zurückkam. Natürlich konnten wir auch den leckeren Wein mitnehmen, den wir während unserer Wochenendbustour letzten November verkostet hatten.  Nach unserer entspannten Grillorgie fuhren wir über Lehrensteinsfeld, Unterheinriet, Freudental,     Unterriexingen, ein kleines Stück B10, Wolfbusch, Bergheimer Steige zurück zum Clubheim. Ein kleines versprengtes Grüppchen genoss noch eine heiße Tasse Kaffee und machte sich nach den kleinen Schauern- fast trockenen Fußes wieder in die heimischen Tiefgaragen auf. Alles in allem mal wieder ein rundum gelungenes Motorradfreunde Highlight aus unserem prall gefüllten Jahresprogramm!

Lust auf leckeren Wein bekommen? Herr Hirth betreibt ganzjährig einen Gutshofausschank. Hier wird regionales, biologisches Slow Food serviert, Wein und natürlich auch jede Menge Antialkoholisches! www.helmuth-hirth.de

Text: Uta Becker-Walter, Bilder: Tibor Walter

GenussmenschenGenussmenschen

GenussmenschenGenussmenschen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier grillt der KochHier grillt der Koch

AbschiedsgruppenfotoAbschiedsgruppenfoto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Alpirsbach 13. - 15.05.

 

Traumhaftes Frühlingswetter eröffnete unsere erste Wochenendtour der Motorradsaison 2011. Wir trafen uns mit der Vorhut unsere Gruppe am FSG Clubheim, um von dort gen Bad Liebenzell zu fahren. Hier     pickten wir unsere Freunde aus dem Frankfurter Raum auf, die uns seit Jahren immer wieder gerne bei unseren Wochenendunternehmungen begleiten. Wir befüllten mit insgesamt 16 Personen (9 Motorräder     und zwei Autos) in Alpirsbach gleich zwei kleine schnuffige Hotels: Hotel Schwanen-Post und das drei Gehminuten entfernte Hotel Rössle. Unser präsidialer Tourguide Tibor, verwöhnte uns mit einer Tour der Superlative, führte uns durch Waldgeisterwäldchen und verschlafene Schwarzwalddörfchen. Ein besonderer Genuss bot die Etappe auf der Schwarzwaldhochstraße, der berüchtigten B500. Auf wochentags freien Straßen konnten wir unbeschwert dem Fahrgenuss frönen, die herrlichen Ausblicke genießen und mussten uns nicht in endlose Blechkarawanen einreihen, die sich hier an den Wochenenden von einem Ausflugsziel zum anderen quälen. Unsere kleine Mittagspause entpuppte sich ebenfalls als Highlight: die Kniebishütte (www.kniebishuette.de). Leckeres Essen zu moderaten Preisen, Sonnenterrasse inklusiv, Seele baumeln lassen und die Augen am Schwarzwaldpanorama weiden.  Am Quartier Hotel Schwanen-Post, mitten in Alpirsbach gelegen, trafen wir unsere Autofahrer, die eine andere Route gefahren waren als die Mopedler. Um 16.30 Uhr fanden wir uns zur Brauereibesichtigung ein. Unser Alpirsbacher Braumeister und Biersommelier(!) kündigte eine dreiviertelstündige Führung an und es wurden fast drei Stunden daraus. Durch viele interessierte Fragen und eine lockere Atmosphäre, wurde unser Herr John während der Führung so beflügelt, dass wir unsere leckere Bierverkostung am Schluss der Besichtigungsrunde jäh abbrechen mussten, um rechtzeitig zum Abendessen im Hotel zu sein! Samstagmorgen kam noch unser Tino Wengler mit seiner Tamara angepöttert, um sich uns anzuschließen. Natürlich VOR dem Frühstück,     denn das ließ sich unser Tino ja nicht entgehen. Der Samstag fing mit stahlblauem Himmel, dicken     grell-weißen Wolkenbergen und angenehmen Temperaturen an und ließ uns wenigstens den ersten Teil unserer Samstagstour genießen. Während wir in Todtmoos zu Mittag aßen, zogen sich die weißen Puschel zu einer zäh-grauen Masse zusammen und Petrus öffnete ungeniert seine Schleusen. Wir entschieden     uns dafür, die Tour abzubrechen und auf dem kürzesten Weg nach Alpirsbach zurückzufahren. Nach einer erfrischenden Dusche und ein paar Runden Benzingespräche, wurden wir von Herrn Christmann, Koch und Mitbesitzer des Hotels, mit einem Fleischfondue verwöhnt, dass seines gleichen sucht! Berge von dreierlei Fleisch, Baguettes, sieben verschiedene Dips (alles selbst hergestellt), Gemüsewürfel und einer     mediterranen Salatkreation ließen uns die Augen aus den Höhlen quellen. Nach zwei Stunden     genüsslichem Schlemmen klang der Abend mit viel Spaß, Lachen und Gesprächen aus. Die Schlagzeile des Abends war: Carsten, der Asphaltfräser schlug zum ersten Mal im Schwarzwald zu. Carsten hatte in einer Kurve zum ersten Mal den Straßenbelag mit seiner Fußraste gestreichelt und musste sich dies nun in     allen Variationen anhören, auch noch am Sonntag beim Frühstück. Als Rückfahrt kredenzte uns Tibor eine Tour, die für den Regenabbruch am Tag zu vor zu 1000% entschädigte: Kurven, Kehren, Hexenwäldchen, landschaftliche Gourmethäppchen und Sträßchen, die sonst keiner gefunden hätte. Die Sonne lächelte und strahlte auf uns herab, als wolle sie sich für den Guss am Samstag entschuldigen. Am frühen Nachmittag waren wir alle wohlbehalten zuhause und konnten auf Terrasse und Balkon im Geiste die eine oder andere  Kurve nochmal nachfahren.

Text: Uta Becker-Walter, Bilder: Tibor Walter

BezingesprächeBezingespräche

KurvengesprächeKurvengespräche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

endlich Mittagendlich Mittag

HeimfahrtgesprächeHeimfahrtgespräche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Ostalb "Ställe" 29.05.

 

Genau so stelle ich mir eine Bilderbuchausfahrt vor: morgens um 9 Uhr schon strahlender Sonnenschein und angenehme 17°C. Am FSG Clubheim findet sich eine Gruppe von angenehm überschaubarer Größe von 9 Mopeds mit 9 Leuten ein und alle freuen sich mit mir, eine tolle Ausfahrt zu genießen. Wären mehr gekommen, hätte ich aber noch einen Joker im Ärmel gehabt. Dann hätte Robert Westphal dank moderner Navigationstechnik problemlos eine zweite Gruppe anführen können, ohne die geplante Strecke zu     kennen! Die ersten paar Kilometer gondelten wir über die A8 um schnellstmöglich nach Oberesslingen zu kommen, wo die ersten schönen Kurven auf uns warteten. Im Zickzack durchstreiften wir den Schurwald und weckten Orte wie Aichschieß, Schnait und Schlichten mit unserem Gepötter auf. Nach einer kurzen Pause in Rechberghausen ging es dann quer durchs Stauferland. Zwischen Hohenstaufen, Rechberg und Lauterstein gab es einige interessante Stellen, an denen wir gerne etwas länger verweilt hätten, um die geniale Fernsicht ein bisschen ausgiebiger zu genießen. So aber hatte man halt nur ein paar wenige Augenblicke, wo man nicht stur auf die Straße schaute ... Schlag 12 schlugen wir dann im "Ställe" in     Weißenstein auf, wo wir ein paar Tische für uns reserviert hatten. In dieser Biker-Kneipe ist an den Wochenenden immer mächtig was los, da bei schönem Wetter ganze Horden von Bikern in dieser Ecke der Schwäbischen Alb unterwegs sind. Frisch gestärkt gondelten wir dann ganz gemütlich durchs wunderschöne Roggental Richtung Geislingen und genossen dabei die Düfte des Frühlings. Frisch gemähtes Gras oder vor kurzem gewendetes Heu und die vielen Wiesen mit ihrem Wildwuchs an Blumen, betörten ständig wechselnd unsere Sinne. Am liebsten hätte ich überall mal eben angehalten, um alle Eindrücke in Ruhe zu verarbeiten, aber dann wären wir wahrscheinlich jetzt noch unterwegs ... Nachdem wir den Drackensteiner Hang umrundet hatten, war es bei der inzwischen recht hohen Außentemperatur Zeit für eine Erfrischung. Gut gelegen kam uns dann der Alb-Campingplatz bei Westerheim. Hier labten wir uns nochmals an Kaffee, Wasser, oder einem leckeren Eisbecher, um dann den Rest der Tour abzuspulen. Nach der Gutenberger Steige sind wir dann noch gemeinsam über Lenningen nach Owen gefahren, wo sich unser Tross alsbald verkleinerte, da nun jeder seinen eigenen Heimweg anstrebte. In der Gluthitze Nürtingens tankte das Restgrüppchen die Stahlrösser auf, bevor auch dieses auseinanderbröckelte. Nach der Tour ist vor der Tour, am 26. Juni freuen wir uns schon auf die nächste gemeinsame Ausfahrt unter Freunden und Gästen. Bist Du dabei?

Text:Tibor Walter, Bilder: Manfred Motz

KaffeepauseKaffeepause

Mittag im StälleMittag im Ställe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Schottland 05. - 20.06.

 

Nach intensiven Vorbereitungen wie Buchungen, Reservierungsmails, Streckenplanungen und Präsentationen für Interessierte und zum Abschluß für die Mitfahrer war es am 5. Juni endlich soweit: Scotland here we go!!!
Nach einem letzten deutschen Kaffeele im Stammheimer Bistro bei Katja & Artur, machten wir uns auf, die ätzendste Etappe von 650 Kilometer auf der Autobahn hinter uns zu bringen. Zuallerförderst sammelte ich noch ALLE Persos ein, man hört das Gerücht, dass 2009 jemand in Amsterdam zurückbleiben musste, weil der Perso wohl behütet in Stuttgart lag. Gegen 16.30 Uhr düsten wir mit zig anderen Mopedfahrern auf die Fähre, die uns nach Newcastle upon Tyne bringen würde. Es verlief alles reibungslos, bis auf Tamaras zunehmende Grünfärbung, sie wurde übel seekrank und kroch bleich in ihre Kajüte, während wir Fünf dann noch ein wenig flanierten. Am nächsten Morgen sortierten wir uns in Newcastle erstmal und fuhren dann gen Scottish Border, um endlich englischen Boden hinter uns zu lassen und in die schottischen Lowlands einzutauchen.

Unser grober Etappenplan sah folgendermaßen aus:

  • Newcastle upon Tyne - Stirling
  • Stirling - Fort William
  • Fort William - Uig, Isle of Skye (innere Hebriden)
  • Uig (Fähre) - Stornoway (äußere Hebriden)
  • Stornoway (Fähre) - Ullapool
  • Ullapool - Loch Assynt
  • Loch Assynt - Durness
  • Durness - Inverness
  • Inverness - Aviemore
  • Aviemore - Fraserburgh (Memsie)
  • Fraserburgh (Memsie) - Stonehaven
  • Stonehaven - Edinburgh (3 Nächte)
  • Edinburgh - Newcastle upon Tyne

Insgesamt rubbelten wir 3900 Kilometer herunter (laut Tacho R1150GS) inklusive unserer Autobahnritte zur holländischen Küste und zurück.

Schottland. Was erscheint hinter dem geistigen Auge eines jeden von Euch, wenn er den Namen dieses Landes hört, ausspricht, denkt? Einsam, schroff, wild? Regen, Sauwetter? Whisky, Schafe, Haggis und Bier? Castles, Tartan, Kilts und Dudelsack? Passt alles und auch nicht. Wir haben einsamste Landstriche gesehen, single track roads befahren, wo man denken hätte können, dass dieser Teil Großbritanniens     entvölkert wurde. Sträßchen auf denen maximal ein Auto fahren kann und Gegenden, wo Tibors Holländer im Ohr 10, 20, 30 oder 40 Kilometer nichts brabbelte, weil es nichts zu sagen gab: keine Abzweigung, nichts. Wir cruisten durch quirllige Städte, putzige Dörfchen und bogen links und rechts zum einen oder anderen "Haufen alter Steine" ab, denn Kultur und Geschichte sollte trotz aller feinen Mopedstrecken nicht zu kurz kommen. Ja klaro, eine Destille besichtigten wir auch, Strathisla Destillery, meiner Meinung nach die schönste unter den hunderten von Brennereien, die sich über Schottland verteilen. Aber letzten Endes muss man selber seine Nase in den manchmal salzigen Wind gehalten, den Geruch sacht glimmenden Torffeuers eingesaugt, sich vor wilden Schafen auf der Straße (was sag ich "Straße"; "Asphaltbändele") erschrocken und all die befremdenden schottischen Leckereien gegessen haben, damit man mit dem Herzen verstehen kann, von was ich hier schreibe.

Trotzige, unbewaldete Berge, saftig grüne Ebenen und wildromantische Täler, weiße Sandstrände, Sumpfgebiete bis zum Horizont; schroffe Klippen, brandendes Meer, Sonne, Wind, salzige Luft, das alles und noch unendlich mehr, für das es keine Worte gibt. Man sollte die unzähligen Farbnuancen der Grün-, Braun- und Blautöne selbst erlebt und das unbeschreibliche Spiel der Wolkenwelten über sich hinwegeilen gesehen haben.  Denn erst dann kann auch die Seele Schottland sehen. Mit unserem Chieftain Tibor, seinem holländischen Knappen TomTom, der biomechanischen Dauer-Stand-by-Übersetzungsreiseleiterin
Uta, vorgebuchten Unterkünften und Fährpassagen, konnten wir uns voll dem Genuss dieses herrlichen Fleckchens Erde hingeben. Das Wetter, vor dem sich so viele schrecklich fürchten, hat uns mit einem Lächeln der Naturgeister verwöhnt. Hat uns aber auch eindrucksvoll demonstriert , wie man sich fühlen muss, bevor man ertrinkt. Im "Glen Coe" (= Tal der Tränen, vor Fort William) zeigte sich, dass es sich lohnt, für gute Klamotten ein paar Euro mehr auszugeben UND: einen dichten Koffer zu haben. Zum Glück konnten wir unsere Zimmer im Cruachan Hotel als Trockenstuben umfunktionieren und uns bei leckerem Essen und schottischem Bier wieder mit der Außenwelt versöhnen. Zum Ausgleich für dieses Mistwetter im Glen Coe schien größtenteils die Sonne, stahlblauer Himmel küsste weiße Sandstrände, wunderschöne Leuchttürme ragten über tintenblauem Meer auf und ließen uns für Sekunden in dem Glauben, wir seien versehentlich auf Korsika gelandet. Immer neue Eindrücke und Duftpotpourris ließen unsere biologischen
Festplatten beinahe jeden Tag volllaufen. Unseren Abschluss im Athen des Nordens, in Edinburgh, verbrachten wir mit Dingen, die alle Touris tun: Edinburgh Castle anschauen, Bustour machen, herumlaufen, einkaufen, essen, trinken. Wir erkundeten Mary King's Close, ein Teil einer Stadt unter der Stadt oder stiegen in die Katakomben hinab und ließen uns von gut vorgetragenen Schauergeschichten eine Gänsehaut über den Rücken krabbeln. Natürlich gab es für unsere Männer ein besonderes Leckerli: die Royal Britannia, die mittlerweile ausgemustert, besichtigt werden kann (wer mal eine kleine feine Feier machen möchte die Räumlichkeiten können, inklusiv Catering, Personal usw. gebucht werden)

Ich könnte noch Stunden so weiter schreiben und erzählen. Vielleicht noch die Story von King Arthur's komatöser Varadero, die Dank eines Herzschrittmachers und Chieftain's heilendem Spannungsprüfer zu neuem Leben erweckt wurde. Nein, nein. Wenn Ihr mehr wollt, wenn Ihr die Farben sehen wollt, Schottlands Spirit aufsaugen möchtet, müsst Ihr schon den Tibor und mich ausquetschen oder kommen, wenn wir unsere Fotoshow präsentieren. Also, freuen wir uns schon auf Euch und Eure Fragen, auf Eure staunenden, verträumten Blicke bei der Fotoshow.

Grüßle Tibor & Uta, Bilder: Uta & Katja

beim Leuchtturmbeim Leuchtturm

Am SeeuferAm Seeufer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

raue Küsteraue Küste

Sonne, Meer und StrandSonne, Meer und Strand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und überall Schafeund überall Schafe

Raucherpause mit AussichtRaucherpause mit Aussicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Sommerfest 30.07.

 

gemütliches Beisammenseingemütliches Beisammensein

 Lecker SpanferkelLecker Spanferkel

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Kniebishütte 21.08.

 

Das Hochdruckwetter der letzten Tage hat sich so lange gehalten, dass wir bei dieser Tagestour mal wieder ordentlich ins Schwitzen gekommen sind. Aus diesem Grund sind dann wohl auch nur 3 Fahrwillige morgens um viertel nach 9 im FSG Clubheim eingetroffen. In weiser Voraussicht habe ich aber kein Ziel in der Rheinebene gewählt, sondern einen bekannten Höhenkamm im beliebten Schwarzwald. Außerdem habe ich für die Hin- und Rückfahrt gut ausgebaute Bundesstraßen ausgesucht, damit man so oft wie möglich mit erlaubten 100 km/h den Fahrtwind zur körpereigenen Kühlung nutzen konnte. Über Weil der Stadt, Calw, Oberreichenbach, Seewald und Baiersbronn haben wir uns der allseits bekannten Schwarzwaldhochstraße genähert. Wir sind zwar nur vom Schliffkopf bis nach Kniebis auf der B500 gefahren, aber bei schönem Wetter findet hier Massentourismus jeglicher Art statt, so dass wir hier leider weniger zügig voran gekommen sind. Egal, die angenehme Außentemperatur in 1000m Höhe und der frische Wind auf der Sommerterrasse der Kniebishütte haben uns dafür entschädigt. Zum Mittagstisch gesellte sich dann noch Oliver Konzelmann dazu, der nur unweit bei seiner Verwandtschaft     übernachtet hatte. So sind wir dann immerhin zu viert über Freudenstadt, Altensteig, Bad Teinach und Magstadt gen Heimat gefahren. Trotz Wärme waren die 230km gut und zügig zu bewältigen und wir hatten alle unseren Fahrspaß. Natürlich mussten dann noch kurz vor Stuttgart die ersten Regentropfen vom Himmel fallen, so dass man das Gefühl bekommen hatte, man wäre irgendwo in tropischen Gefilden unterwegs. Was haben wir uns auf die kalte Dusche zu Hause gefreut ...

Text und Bilder: Tibor Walter

ErfrischungspauseErfrischungspause

Mittag in der KniebishütteMittag in der Kniebishütte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Siebenknie 04.09.

 

Wir trafen ein sonntäglich beschauliches Betriebsgelände an, als Tibor und ich mit unserer BMW vors Clubheim fuhren. Weit und breit kein anders Motorrad... Wir hatten schon beschlossen, die Tour alleine
zu fahren, versprach sie uns ja das für Tibor berühmte KleinKlein an Straßen. Da düste unsere treue Seele Carsten Wieting, LV, aufs Gelände. Wir reihten uns bis Großbottwar in die glitzernde Blechschlange auf der A8/A81 ein, um ein Stück der Route zügig hinter uns zu bringen. Fast wie auf Knopfdruck entführte uns Tibor in Licht durchsprenkelte Hexenwäldchen. Auf winzigen Sträßchen kreuzten wir durch     Stoppelfelder, grüne Weiden, tauchten unter den tief hängenden Zweigen prall mit reifen Äpfeln behangener Obstbäume durch und fuhren durch winzige Ansiedlungen, die wie aus frühen Heimatfilmen der Fünfziger Jahre anmuteten. Örtchen wie Nassach, Vorderbüchelberg, Zwerenberg und Harbach erschienen uns wie gemalte Kulisse. In Siebenknie (bei Murrhardt) kehrten wir im Gasthaus Waldeck ein, um das herrliche Panorama des Schwäbisch-Fränkischen Waldes auf der Terrasse zu genießen, unser Flüssigkeitsdepot wieder aufzufüllen und eine Kleinigkeit zu schnabulieren. Zum Glück wurden wir überhaupt bedient, denn schließlich kamen wir Drei nur mit sechsKnie an. Und so wie Tibor seine Siebenknie-Tour begann, so cruisten wir nach der Mittagseinkehr u.a. über Trailhof, Waltersberg,     Waldenweiler, Eselhalden, Breitenfürst bis Lorch auf schwäbischen Single Track-Straßen bis Lorch (Tanke). Wer extra nach Schottland oder Irland fährt, um einsame, schmale Sträßchen zu genießen, hätte sich viel Geld und Mühen gespart, wenn er die Siebenknie-Tour mit uns gefahren wäre :0) Als amtierende Wetterhexe hatte ich zudem perfektes Motorradwetter gezaubert und wir kamen pünktlichst VOR dem großen Regen nach trockenen (zugegeben es war etwas zu schwül und einen Ticken zu warm; sorry) 225km mit breitem Grinsen im Gesicht und mit zu tiefst beglücktem Motorradfahrerherzen zu Hause an.

P.S. an alle Sozien: Es war soooo schön, hinten drauf zu sitzen, sich chauffieren zu lassen und die herrliche SpätsommerNatur zu beobachten; stolze Bussarde am Wegesrand, das Farbenspiel der Felder und die     langsam sich verfärbenden Bäume... da habt ihr was verpasst :0)

Text: Uta Becker-Walter, Bilder: Tibor Walter

 

OrtsanfangOrtsanfang

OrtsendeOrtsende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Liggeringen 16. - 18.09.

 

Endlich mal wieder mit Freunden und unseren bikes ein verlängertes Wochenende verbringen. Unser Ziel war dieses Mal das kleine Nest Liggeringen, ganz in der Nähe von Radolfzell. Treffpunkt war wie immer unser Clubheim im SSB Zentrum. Dort trafen sich pünktlich um viertel nach 9 unsere 3 Offenbacher Gäste von der Mainova AG (regionaler Stromanbieter) und 7 unserer Mitglieder. Nach der üblichen     Begrüßungszeremonie begannen schon die ersten Benzingespräche und so musste ich unseren Tross zum Aufbruch regelrecht antreiben. Da wir ja noch den ganzen Tag vor uns hatten, wählte ich eine eher unübliche Route zum Bodensee. Anstatt kerzengerade gen Süden zu fahren, machten wir einen Bogen     über Bad Urach, Münsingen, Obermarchtal, Riedlingen und Meßkirch. Aus Spaß am Fahren baute ich in der Mittagspause noch geschwind ein paar kleinere Kreisstraßen mit ein, da es uns auf den gut ausgebauten Bundesstraßen schon fast langweilig wurde. Dies hatte allerdings zur Folge, dass wir ein paar Mal Traktoren ausweichen mussten, die uns so groß wie ein Haus vorkamen. Nach gut und gerne 210 km erreichten wir den Gasthof Adler um 15 Uhr und bezogen unsere Zimmer nach einem ersten Durstlöscher. Der herrliche Sommerabend lud uns dazu ein, die restlichen Stunden auf der Sonnenterrasse zu verbringen, wo wir auch ein leckeres Abendessen zu uns nehmen konnten. Der einzige Störfaktor an der Lokalität war die unmittelbare Nähe zur Dorfkirche, die des Öfteren ein Glockengeläut anstimmte, so dass man sich kaum noch unterhalten konnte. Für Samstag hatten wir uns wieder mal etwas Besonderes einfallen lassen: die Talstation der Säntisseilbahn auf der Schwägalp (ca. 25km südl. von St. Gallen auf 1350m). Nach dem Frühstück fuhren wir bei herrlichem Motorradwetter um den nördlichen Teil des Bodensees bei Radolfzell herum, um dann auf vielen kleinen Straßen über Frauenfeld und Lichtensteig das  Toggenburg (Gebirgskette der Churfirsten und des Alpstein Massivs) zu erreichen. Die vielen Almabtriebe bescherten uns zudem immer wieder mal eine Zwangspause. Aber wer kann den festlich gekleideten Burschen und den hübsch geschmückten Rindviechern schon böse sein? Wir mit Sicherheit nicht, denn     wir hatten genügend Zeit im Gepäck, um die Gegend zu genießen und nicht, um sie zu errasen! Gegen Mittag hatten wir dann die wunderschön gelegene Talstation erreicht. Zwar hätten wir auch noch die Zeit gehabt, mit der Seilbahn in 10 min auf die 2502m gelegene Bergstation zu fahren, aber der Preis von 33€ pro Person schreckte uns dann doch ab. So genossen wir dann eben bei einem kleinen Imbiss die     kostenlose Aussicht vom Talrestaurant und machten uns alsbald wieder auf den Rückweg, als sich die ersten dunkelgrauen Wolken um die umliegenden Gipfel schlängelten. Über Wil und Konstanz kreuzten wir den Bodanrück, und erreichten unser Domizil dennoch trockenen Fußes. Aber das war dann noch nicht alles. Uta hatte für den Samstagabend noch einen kulinarischen Höhepunkt eingeplant. In der nahe gelegenen Wirtschaft zum Kranz wird nämlich eine schwäbisch-alemannische Spezialität, das "Dinnele" backfrisch aus dem Steinofen serviert. Und die schönste Überraschung des Abends waren 3 besondere Gäste: meine Frau, Anja und Dietmar Struckmeier waren extra mit dem Auto angereist, nur um mit uns hier zu Abend zu essen! Der Sonntag war leider wenig spektakulär, es regnete fast pausenlos auf     unserem Heimweg über Stockach, Kloster Beuron, Stetten, Sonnenbühl und Tübingen. In den vielen Waldstücken mussten wir deshalb besonders aufpassen, da das nasse Laub nicht wirklich viel Grip in den Kurven bot. In Kusterdingen verabschiedeten wir uns dann noch geschwind von unseren Offenbacher Freunden, die ja noch ein ganzes Stück zu fahren hatten. Insgesamt war es wieder ein gelungenes Wochenende mit viel Freude und Null Unfällen. Dann wollen wir mal hoffen, dass unsere     Jahresabschlussfahrt am 23. Oktober auch so gut gelingt.

Text und Bilder: Tibor Walter

PausengesprächePausengespräche

MittagspauseMittagspause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AbendentspannungAbendentspannung

Talstation Berghotel SchwägalpTalstation Berghotel Schwägalp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Tonihof 14. - 16.10.

 

Dreiunddreißig Männlein und Weiblein tummelten sich in milder Oktobersonne und warteten auf den Bus. Unsere Blicke wanderten immer sehnsüchtiger in die Richtung, aus der der SSB-Reisebus kommen sollte. Er kam nicht. Als unsere Chauffeure Michael Melchert und Nedjeljko Suto (Bud) mit unserem SSB-Reisebus am Horizont auftauchten, war jedoch die kleine Unpässlichkeit der Busbatterie schnell vergessen. Und getreu dem SSB-Motto "Menschen bewegen Menschen" machten wir uns auf den 400 Kilometer langen Weg zum Landgasthof Tonihof im Brandtner Tal (www.musikhotel-tonihof.de) Damit wir uns so richtig auf das Wochenende einstimmen konnten, fuhren wir über Bundesstraßen durch sanft hügelige Landschaften gen Bayrischer Wald. Angekommen bezogen wir unsere erstklassigen Quartiere, der Landgasthof gehörte zu 95% uns :0) Am ersten Abend verwöhnte uns die Tonihof-Küche mit einer kleinen, aber feinen Speisenauswahl, bevor wir zum Zauberer Waltini (www.waltinis-stadl.de) gefahren wurden. Waltini war ein kurzweiliges Training für unsere Lachmuskeln. Sein Programm war lustig und abwechslungsreich. Er holte sich aus dem Publikum Assistenten für seine Zauberkunststücke und eine tolle Bauchrednereinlage. Neben Dagmar Ulmer, MV3 unsere Kassenprüferin, Katja Stahl-Lemke (die Gattin unseres Holzwurms Artur Lemke/Wi), Ria Fritz (ehm. Pw)) und unserem BusChauffeur Nedjeljko Suto, Bud, wurde auch unser Internet-Guru Karl-Heinz Dibke, TEt, in Sekundenbruchteilen auf der winzigen Bühne in Elisabeth verwandelt und bekam mit einem weiteren Mitstreiter allerlei in den Mund gelegt, dass er so wohl nie gesagt hätte. 

Der Baumwipfelpfad in Neuschönau, Nationalpark Bayrischer Wald (www.baumwipfelpfad.by), war am Samstag unser Ziel. Das wunderschöne, klare Herbstwetter versprach uns einen tollen Freilufttag. Mit 1300 Metern Gesamtlänge ist es der längste Pfad seiner Art weltweit. Der Höhepunkt des Baumwipfelpfades war ein 44 Meter hoher Baumturm - eine eiförmige Holz/Stahlkonstruktion, die einem den Bayrischen Wald förmlich zu Füßen legt. Wir spazierten entspannt durch Baumwipfel, arbeiteten uns im Baumturm nach ganz oben. Ein paar von uns erkundeten im benachbarten Tierpark allerlei Getier. Leider konnten wir die dort angesiedelten Tiere wie Wolf, Wisent und Luchs nicht entdecken. In den     großzügig angelegten Freigehegen können sich die Tiere natürlich bewegen und logischerweise auch verstecken.  Unseren Frischlufttag rundeten wir mit einem kurzem Abstecher in einer Bärwurzerei (typischer regionaler Hochprozentiger) ab. Wir konnten dort die außergewöhnlichen Schnapserl probieren. Zum Glück gab es noch andere Leckereien, denn Bärwurz ist nicht Jedermanns Ding. Wie sollte es im     Bayrischen anders sein, als dass mindestens ein Abend mit deftiger Kost und zünftiger Musik verbracht wird? So auch beim bayrischen Stimmungsabend im Tonihof: Die Küche kredenzte denen die vorbestellt hatten Hax'n mit Kraut und Knödel, servierte u.a. Käsespätzle, Champignonrahm-schnitzel oder Salat     für die Haxnverweigerer. Im Anschluss spielten die Tonihofbuam auf und brachten den Gastraum zum Brodeln. Es wurde gelacht, gesungen und gezecht. Am späten Abend legten die Motorradfreunde noch eine kleine Singrunde mit unserer Katja ein. Leider, leider kam der Sonntag viel zu schnell und wir packten unsere Köfferchen wieder, um mit unserem Menschen bewegen Menschen-SSB- Bus gen Stuttgart zu gondeln. Mit glücklichen, entspannten Gesichtern vertrauten wir uns unseren zwei tollen Chauffeuren Michael und Neno und der Autobahn an. Wir sind uns sicher: da waren wir nicht zum letzten Mal!

Bei Motorradfreunde-on-Tour ist eben immer was los!

Text: Uta Becker-Walter, Bilder: Teilnehmer

 

unser SSB-Reisebusunser SSB-Reisebus

PersonenkontrollePersonenkontrolle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

beim Zauberer Waltinibeim Zauberer Waltini

auf dem Baumwipfelpfadauf dem Baumwipfelpfad

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Saisonabschluss 23.10.

 

Kaum haben wir unser alljährliches Sicherheitstraining veranstaltet, stand schon die Saisonabschlusstour im Jahresplan. Nach vielen schönen Motorradkilometern führte unsere letzte Vereinsausfahrt der Saison 2011 zu unserem Wiedermitglied Karl Rieder ins mittelalterliche Weil der Stadt. Bei herrlichstem Herbstwetter lotste uns Tibor durch Sonnenschein und Nebelbänke auf einer kleinen aber feinen Tour direkt auf den Weil der Städter Marktplatz. Hier stellten wir unsere Motorräder frech direkt vor den     Schaufenstern des Cafes ab. Drinnen empfing uns schon Wärme, Gemütlichkeit und das Ehepaar Rieder (www.cafe-rieder.de). Im von Sonne durchfluteten Cafe ließen wir uns mit sechzehn Personen nieder, um uns durch Isabellas unglaublich vielseitige und super leckere Kuchentheke zu futtern und die     erlesenen Köstlichkeiten der Kaffee- und Teekarte zu kosten. Unser Präsi hatte sich einen Saisonabschluss der ganz anderen Art ausgedacht - eine von Wind und Wetter unabhängige, kurze Fahrstrecke, die wir zur Not auch mit dem Auto fahren hätten können, nicht allzu weit und dafür mit einem ausgedehnten gemütlichen Beisammensein. Besonders angenehm war auch, dass wir uns erst gegen 12 Uhr am Clubheim trafen die Sonne hatte schon ein wenig Wärme entwickelt, der Raureif war verschwunden und die Landschaft erstrahlte in den buntesten Farben im traumhaften Kontrast zum stahlblauen Himmel.
Lieber Karl,  Du hast uns so verwöhnt! Wir kommen wieder!

Text und Bilder: Tibor Walter

Cafe RiederCafe Rieder

Cafe RiederCafe Rieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Whiskyseminar 28.10.

 

Nach unserem Erstling im Januar diesen Jahres wagten wir auf Grund der guten Resonanz im Oktober unser zweites Whisky Tasting. Mit einer kleinen, höchst interessierten Gruppe Probierwilliger starteten wir in die Welt der Single Malts, Bourbons und Rye Whiskys. Unsere Teilnehmer konnten aus acht Whiskys sechs auswählen, um diese unter Anleitung zu verkosten. Mein Mann Tibor übernahm den Job des Schankwirtes und versorgte uns mit den einzelnen Whiskys, während ich die Anwesenden durch die einzelnen Arbeitsschritte des Whiskybrennens und vielschichtige Informationen zu den einzelnen Kostproben führte. Eine peppige Power Point Präsentation sorgte für Kurzweil. Als Begrüßungswhisky reichten wir den meistverkauften Whisky (Blended) Schottlands Famous Grouse, um im Anschluss daran die Single Malts wie Loch Lommond 18 Jahre, Glenlivet 12 Jahre, Jura Duirachs Own 16 Jahre und einen Johnnie Walker Gold Label, 18 Jahre (Blended) zu erriechen und zu erschmecken. Wer sich hier nun über Johnnie Walker in den Reihen der schottischen Single Malts wundert, dem sei versichert, dass a) er sehr wohl ein hundertprozentiger Schotte ist und b) nichts mit irgendwelchen amerikanischen Partywhiskys zu tun hat! Nach der Pause widmeten wir uns den Besonderheiten wie Wild Turkey Rare Breed, mit 54,1%     ein kräftiger Bourbon aus den USA und Seagram's Crown Royal einem 10 Jahre alten Rye Whisky aus Kanada. Während Single Malts aus Gerste gebrannt werden, verwenden unsere Nachbarn überm großen Teich Mais (Bourbon) und Roggen (Rye) zur Destillation, weil in ihren Breitengraden die Gerste schlichteweg nicht gedeiht. Den Abschluss bildeten wie im letzten Tasting zwei torfige Vertreter der Single Malt Riege: ein harmonischer Ire Connemara, 12 Jahre und ein geheimnisumwobener Schotte namens Smokehead, Islay Whisky. Diese beiden verträglichen peated (=getorft) Single Malts konnten sogar die begeistern, die um diese herben Destillate normalerweise einen Bogen machten. Wer nun meint, wir wären anschließend aus dem Clubraum getorkelt, der irrt. Bei einem Whisky Tasting wird zwischen den einzelnen Proben Brot gegessen und viel stilles Wasser zur Neutralisierung der Geschmacksrezeptoren getrunken. Nach Beendigung unserer zweiten Verkostungsrunde diskutierten wir beim restlichen Brot und stillem Wasser über die leckeren spirituellen Getränke. Für die Schleckermäuler unter uns sei verraten, dass es 2012 auch eine Runde mit erlesenen Schokoladen geben könnte...

Text: Uta Becker-Walter, Bilder: Tibor Walter

Whiskytaster bei der Arbeit ...Whiskytaster bei der Arbeit ...

unsere Whiskyauswahlunsere Whiskyauswahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Weihnachtsfeier 17.12.

 

alles Christkinderalles Christkinder

der Gabentischder Gabentisch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spannung vor dem AuspackenSpannung vor dem Auspacken

kaum auszuhaltenkaum auszuhalten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

na endlich!na endlich!

zum Abschluss: Weihnachtslieder!zum Abschluss: Weihnachtslieder!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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