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2010:

 

 Dartturnier 05.02.

 

 

12 Teilnehmer haben mitgespielt.  Folgende Plätze wurden prämiert:

Beste Dame: Katja Stahl

Platz 1: Dietmar Struckmeier

Platz 2: Michael Melchert

Platz 3: Olaf Becker

PlatzierungenPlatzierungen

 TeilnehmerTeilnehmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Sicherheitstraining 17.04.

 

Mit einem Doppelwhopper-Wochenende starteten wir Mitte April in die Motorradsaison: Sicherheitstraining (SHT), Samstag, 17. April - Saisonstart Sonntag, 18. April, um das Geübte gleich bei einer Ausfahrt zu festigen. Als das SHT im Intranet veröffentlicht wurde, prasselten Anmeldungen noch und nöcher auf uns herein, alle wollten mitmachen ... Allerdings oft nur unter der Prämisse, dass das Wetter wesentlich besser werden würde als im letzten Jahr. So setzten Tibor und ich Himmel und Hölle in Bewegung, um ein angenehmes Trainingswetter zu basteln. Et voilá geliefert wie bestellt: stahlblauer Himmel, angenehme Temperaturen und kein Tropfen Regen (2009 waren alle klatschnass und durchgefroren) Unsere Trainer Thumy und Mike, abc-Fahrschulen, bastelten interessante und trickreiche Parcours zusammen und hielten 16 Teilnehmer auf Trab. Wie immer war der Weg das Ziel und nicht alles möglichst schnell zu absolvieren. Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl der Übungswilligen gesorgt.  Dagmar Ulmer, MV3, Martina Konzelmann, BG Friedenau und ich bereiteten fürs 2te Frühstück Kaffee, Butterbrezeln, sowie Würstle und Brot zur Stärkung nach absolviertem Training vor. Bei herrlichstem Sonnenschein genossen wir die Pausen auf unserer Terrasse hinterm FSG Clubheim mit zufriedenen und begeisterten Teilnehmern, die sich größtenteils gleich fürs nächste Jahr vormerken ließen. Wir freuten uns sehr über das SSB weite Interesse und die rege Beteiligung.

Text: Uta Becker-Walter,  Bilder Uta & Tibor

GruppentherapieGruppentherapie

BlechhaufenBlechhaufen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

StärkungStärkung

AbschlussfotoAbschlussfoto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Saisonstart 18.04.

 

Am Sonntagmorgen rollten 11 Motorräder mit 14 Personen (davon 5 Gäste) besetzt zum Treffpunkt und freuten sich auf 170km durch den nahen Schwarzwald, die mein Mann, Tibor Walter, WFz, anführte. Gemütlich tändelte die Gruppe über Malmsheim durchs bekannte Würmtal, weiter Richtung Schömberg und durch Siehdichfür gen Gültlingen zur Mittagsrast in der Pizzeria Buchental Quelle. Die Rückfahrt führte durch schöne Frühlingstäler über Dachtel, Mauren und Waldenbuch. Ein paar kamen noch mit ins FSG Clubheim und genossen ein kühles Getränk zum Abschluss. Alles in allem ein gelungenes Motorradfreunde-Wochenende. Unsere weiteren Aktivitäten finden Sie unter: www.motorradfreunde-ssb.de . Wir freuen uns immer über Gäste, auch bei unseren Stammtischen, die immer freitags in den geraden Kalenderwochen ab 19 Uhr im FSG Clubheim stattfinden.

Text: Uta Becker-Walter,     Bilder Uta & Tibor

Treffpunkt SSB ZentrumTreffpunkt SSB Zentrum

MittagspauseMittagspause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WaldsträßchenWaldsträßchen

RaucherpauseRaucherpause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Maitour 01.05.

 

Die Wetterfrösche unkten schon Tage zuvor, dass das Wetter sch.... werden würde. Sieben Mopeds und 9 Personen fanden sich dann gegen Halbzehn am FSG ein, dem Wetter zum Trotz. Unser Guide Oli fuhr in Kringeln und im Zickzack über unsere Alb und bemühte sich den dunklen Wolken auszuweichen. Mit der Zeit gab es aber kein Entrinnen mehr, wir waren umzingelt.  Zum geplanten Vesper musste Oli improvisierterweise unter einem Dach einer Firmenhalle halten, damit unsere Leckereien nicht aufgeweicht wurden. Unser Clubheim hätten wir auf garkeinen Fall verfehlt, denn unsere Grillmeister hatten schon mächtig eingeheizt. In gemütlicher Runde genossen wir Steaks, Spare Ribs, Würstchen und leckeren Salat. Der Wettergott öffnete seine Schleusen erst, als wir alle satt waren und größtenteils schon im Aufbruch begriffen waren.

Text: Uta, Bilder: Tibor

VesperpauseVesperpause

GrillpartyGrillparty

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Vogesentour 03. - 06.06.

 

Der Morgen des Fronleichnam empfing uns mit Regen schwangerem Himmel und versteckte die Sonne hinter mehr oder minder grauen Wolkenbergen. Wir wappneten uns für eine Fahrt im Regen. Unsere Frankfurter, Michael Heilmann, Günther Voigt und Matthias Steinbrenner, kamen nach 200 Kilometern schon ordentlich getauft am FSG Clubheim an. Wir starteten gegen 9 Uhr mit 11 Maschinen und 15 Personen gen Colmar. Bis Freudenstadt hielt das feuchte Getröpfel an. Danach lächelte uns die Sonne immer mehr zwischen Wolkenmarkissen zu. Unsere Unterkunft Hôtel L'Abbaye d'Alspach (ehemaliges Kloster aus dem 13Jhdrt) entpuppte sich als herrlich verwinkeltes Schmuckkästchen und belohnte uns
mit schnuffigen Zimmern und einem leckeren Elsässer Bier mit über 6Vol%. Ein kleiner Spaziergang zum benachbarten Hôtel Schwendi zum leckeren Abendessen mit vielen regionalen Spezialitäten, rundete unseren Anreisetag ab.

Am Freitag fuhren wir ca. 270km durch wunderschöne Landschaften, schlängelten uns durch unzählige Täler (u.a. Col de Bramont, 956m; Col du Hunsrück, 748m, Col du Platzerwasel, 1183m), erklommen Gipfel ( Le Grand Ballon, 1424m) und picknickten auf dem Ballon d'Alsace (1247m) Das Picknick gab's vom Hotel: geräuchertes Huhn, würzigen Käse, Baguette,  Tomaten, Nachtisch, Wasser und einen ½ Liter elsässischen Wein. Der Planet brannte den ganzen Tag auf uns herunter und heizte uns auf baumlosen Strecken heftig ein. Natürlich ließen wir einen so tollen Motorradfahrtag bei einem formidablen Abendessen, dieses Mal in Kayserberg ausklingen.

Am Samstag packten wir unsere Stahlrösser und machten uns gen Wissembourg (Weißenburg) auf. Unser Hôtel Alsace war nicht ganz so schnuckelig  wie das in Kientzheim, tat dennoch seinen Zweck. Auf unserer Fahrt nach Wissembourg havarierte unser Tino Wengler mit seiner LT,  eine Schraube hatte sich in seinen Vorderreifen gebohrt. Nach ein wenig Herumfragen und Suchen fanden wir in Selestat eine Werkstatt, die den Reifen wieder fahrbar machte. Das wirbelte unseren Zeitplan durcheinander und wir ließen ein paar Sehenswürdigkeiten aus. Schließlich hatten wir ca. 260km Gesamttourenlänge und noch nicht einmal 100km davon gefahren! In Wissembourg speisten wir wieder am Abend äußerst lecker und schwelgten noch in Kurvenerinnerungen der beiden gefahrenen Touren. Die junge Frau an der Rezeption hatte wohl  den stressigsten Abend des Jahres: weil wir  von der Bruthitze so ausgelaugt waren, bestellten wir uns erstmal ein kühles Blondes. Der Dame ging daraufhin die Gläser für das von uns so begehrte Nass aus! Naja, auf so einen Ansturm war das Hotelpersonal nicht eingerichtet.

Unsere Rückfahrt am Sonntag war sehr schön und mit 160km natürlich ein Katzensprung. Leider konnten wir unser WinkeWinke am Glemseck nicht machen, eine Großveranstaltung vom ADAC bescherte uns hunderte Motorräder, Trikes und haste nicht gesehen, sodass wir abdrehten und schnurstracks nach Hause
fuhren. Nach ca. 1000 Kilometern und tollen Strecken war wiederum ein unfallfreies, entspannendes Wochenende mit Freunden vorbei. Unser Highlight im Herbst können wir jetzt ja getrost anvisieren.

Text: Uta Becker-Walter, Bilder Uta & Tibor

Start SSB ZentrumStart SSB Zentrum

Am HotelAm Hotel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grand BallonGrand Ballon

Haute KönigsbourgHaute Königsbourg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Sommerfest 19.06. "15 Jahre Motorradfreunde SSB"

 

Ist es tatsächlich schon so lange her, dass wir auf der großen Wiese hinter unserem Straßenbahnerwaldheim unseren Schankwagen aufstellten? Erinnert Ihr Euch noch an die großen, weißen Zelte, die Musikanlage, unsere Tombola und die Zeltstadt auf der Wiese weiter hinten? Das war unser Zehnjähriges. Ja, es sind schon wieder fünf Jahre vergangen und es gibt uns immer noch! Mittlerweile mit unserem Clubheim, dem tollen Räumle mit Theke & Co und der megageilen Terrasse (Danke Männers!!!) So konnten wir 2010 mit einem Feschtle in familiärer Atmosphäre in unseren eigenen Räumen unser 15-jähriges Bestehen feiern. Cocktailbar (von und mit Cori, Oli und ab und zu Uta), Ergün's Grillwagen, Bier vom Fass (Dank des unermüdlichen Einsatzes unseres Kollegen Joachim Wengert von Wi326 und Tami), Hocketse auf der Terrasse, Schwofen wer Lust hatte... was will man mehr.

Um 18 Uhr kamen die Gugga der FIGUBAS (FIrst GUggen BAnd Stuttgart) und spielten für uns auf. Schade, schade, dass so wenige unserer Mitglieder da waren (es waren ja fast mehr Guggen als Motorradfreunde ...) Den Guggen machte das aber nichts aus. Die Vorstandschaft nebst ein paar Guggen (wie bei uns der harte Kern?!?!) erfreute uns mit ausgeprägtem Sitzfleisch und guter Laune. Unser ehemaliger Arbeitsdirektor, Herr Bazil, der nun schon einige Jahre im Ruhestand ist, wandelte mit weit geöffneten Augen durch die ehemalige Gleisbaubaracke und konnte nicht fassen, was wir/die FSG aus dieser Hütte gemacht haben. Natürlich hatten wir tolle Deko (nicht nur der Karibikflair an der Cocktailbar!) an Wänden und Türen drapiert. Ein paar Blitzlichter aus 15 Jahren Vereinsaktivitäten wie Urlaube, Wochenendtouren, Besen und, natürlich Hochseilgarten und Terrassenbau. Unser amtierender AV, Herr Bauer, schlenderte vorbei, als gerade die Guggen spielten und hatte daran viel Freude. Laut seiner Sekretärin kamen unsere Guggen gut an (die Tennisler hatten 30-jähriges zwei Hausecken weiter und haben unsere Guggen deswegen auch gut gehört) Der am höchsten dotierte Besuch waren nicht amtierende oder ehemalige SSB-Vorstände, sondern unser Ex-Präsi Preben Jacobsen und seine Elke und der wuselige Nachwuchs (mit Wuwuzela, die allerdings nicht sooo oft zum Einsatz kam, unsere Trommelfelle danken es ...) Für manche unserer Gäste war es sogar das erste Mal, dass sie Guggenmusik auf die Ohren bekamen. Ihnen ging es nicht anders als uns Guggenfans, sie mussten einfach mitgrooven! Peinlich war allerdings, dass wir die Baden-Württemberg-Hymne nicht erkannten (Pflichtübung bis zum nächsten Guggenmusikauftritt!) Sabine Furtner, Kassiererin der FiGuBAS, verzieh uns den Fauxpax und überreichte uns als Gruß und "Geburtstagsgeschenkle" für den Motorradfreundevorstand kleine Basecaps mit FiGuBAS-Stickerei. Echt toll! Gegen später gaben die "Motorradfreunde Singers" ;0) drei neue Liedchen zum Besten, in denen sie das Vereinsleben besangen. Die musikalische Leitung der Motorradfreunde Singers bastelt schon an neuen Liedern. Vielleicht können wir dann mal eine Motorradfreunde Singers-CD aufnehmen? (Spass, keine Angst!) Beim nächsten Mal verteilen wir Kopien unserer Texte, damit alle Anwesenden uns unterstützen können, versprochen! Wie üblich saß der harte Kern bis in die Morgenstunden. Wer nicht mehr fahren wollte oder konnte, ließ sich einfach irgendwo in einer Ecke mit seinem Schlafsack nieder.

Am Sonntagvormittag traf sich eine riesige Meute an Helfern zum Abbauen und Aufräumen, wie auch schon zum Aufbauen und Dekorieren. Das machte richtig Spaß und ging flott von der Hand. Allen nochmals herzlichsten Dank fürs Vorbeischauen, fürs Helfen ... Unser nächster Event ist (neben Tagestouren für die immer noch der eine oder andere Tourguide fehlt und unser Wochenende im Westerwald) unsere Weihnachtsfeier ... das Ideenentwickeln fällt hier momentan allerdings ein wenig schwer (bei 30 - 37°C....) In diesem Sinne: wir freuen uns aufs nächste Treffen. Bis bald!

Text: Uta, Bilder: von alle mögliche Leut

GuggenaufmarschGuggenaufmarsch

gegenseitige Ehrunggegenseitige Ehrung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GedenktafelGedenktafel

Die Motorradfreunde SingersDie Motorradfreunde Singers

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Uta's Angus Tour 27.06.

 

Es ist schon verrückt mit dem verflixten Wetter! Entweder ist es zum Motorradfahren zu kalt, zu nass oder es ist gleich so heiß, dass einem der Schweiß in den dicken Klamotten steht. Dazu kam dann noch, dass an diesem Tag Deutschland gegen England im Achtelfinale spielte ... Genügend Gründe, die einen eher zum „Daheimbleiben“ bewegen. Umso mehr waren wir überrascht, dass sich am Treffpunkt Clubheim 10 Mopeds mit 15 Personen einfanden, die wissen wollten, was sich hinter „Uta’s Angus Tour“ verbirgt.  Darunter waren sogar 4 Gäste, die mal bei uns reinschnuppern wollten. Der Anfang einer Tour ist immer erst einmal recht unspektakulär, bis man mal die heimischen Stadtgrenzen überschritten hat. Doch schon bald hatten wir Sachsenheim erreicht, das den Beginn des Naturparks Stromberg-Heuchelberg kennzeichnet. Dann endlich kamen die Kurven. Zwischen den Weinbergen und Ortschaften wie Ochsenbach und Zaberfeld schlängelten wir uns Richtung Eppingen, wo wir die erste kleine Pause machten. Weiter ging es über Wiesloch und durch Bammental Richtung Heidelberg. Die letzten 10 km dieses Abschnitts verliefen im kühlen Wald und auf so kleinen kurvigen und holprigen Straßen, dass manche um ihre Bandscheiben fürchteten ... Zum Glück hatten wir im Biergarten des Bierhelderhofes für uns den Mittagstisch reservieren lassen, denn sonst wären wir gnadenlos von den resoluten Bedienungen wieder weggeschickt worden. Hier herrscht immer Hochbetrieb, da das Essen lecker und der Garten unter den riesigen Kastanien so richtig zum Verweilen einlädt. Das Highlight an kulinarischer Köstlichkeit waren die Steaks aus der hofeigenen Angus Rinderzucht, die man auch noch in lebendiger Form auf der benachbarten Weide beobachten konnte. Sechs unserer Truppe entschieden sich fürs gemeinsame Fußball gucken und so verließen wir um 14 Uhr diese äußerst idyllische Lokalität leider wieder, um rechtzeitig zum Anpfiff „Deutschland : England“ im Clubheim zu sein. Aus diesem Grund mussten wir die 110km auf größeren Straßen mit weniger Ortschaften zurücklegen und fuhren via B3, B35 und B10 wieder gen Heimat. 31° C lassen sich auf der Bundesstraße bei einer Geschwindigkeit von 100km/h gerade noch ertragen. Aber wehe, wenn man an einer Ampel halten und warten musste. Da wird die Schutzkleidung aus Leder oder GoreTex zur Qual. Trotz dieser Qual freut es mich, dass unsere Gruppe immer vorbildlich bekleidet ist. Denn unterwegs haben wir auch solche „Biker“ gesehen, die mit kurzer Hose und ärmellosen Shirts, ihre Sozias im Minirock durch die Lande beförderten. Pünktlichst im Clubheim angekommen, entledigten wir uns der nun überflüssigen Kleidung, tankten bleifreie Flüssigkeit nach und erfreuten uns am spannenden Fußballspiel. Bei uns ist halt immer was los – und wann fährst Du mal mit? Schnupperer sind bei uns jederzeit willkommen – bis bald :)

Text: Uta Becker-Walter, Bilder: leider keine

http://www.bierhelderhof.de/fileadmin/img/kopf4.jpg


 

 Pfunds Tour 18. - 29.07.

 

Wenn man als Wanderer an Österreich denkt, sieht man Bergketten, schneebedeckte Gipfel, Natur pur. Wenn Motorradfahrer wie die Motorradfreunde der SSB an Österreich, Italien usw. denken, wird es uns angenehm schwummerig in der Magengrube vor lauter Kurven, Kehren, Pässen. In der Umgebung von Pfunds (zwischen Landeck / Österreich und Reschensee / Italien) gibt es alles was das Motorradfahrerherz höher schlagen lässt. Zum einen die tollen Panoramen, wenn man oben auf einem Pass angekommen ist und zum anderen die kurvigen Strecken und malerische Täler. Nur wenige Kilometer vor der Haustür lagen Reschenpass, Stilfserjoch (über 50 Kehren), Umbrail, Albula, Flüela und Berninapass usw. Auch die Silvretta Hochalpenstraße und das Kühtai haben unsere Reifen geküßt.  Wir sind keine Heizer, die die Pässe hoch und runter fliegen, sondern sind Cruiser, wie man auf Neudeutsch sagt, die Herumfahrer, die Genießer. Und deshalb sind wir manche Passstraßen sogar mehrere Male gefahren. Die Wettergötter bescherten uns ein tolles Motorradwetter und schenkten uns dazu noch zwei Tage Regen, an denen wir ins nur 17 km entfernte Samnaun fahren konnten, um zollfrei einzukaufen und billigst zu tanken. Zum Glück sind die Möglichkeiten eines Motorradfahrers gepäcktechnisch begrenzt. Sonst hätte manch ein Whiskyliebhaber die Regale in Samnaun leergekauft. Ersparnisse die sich lohnen: Sprit: ca. 1 € pro Liter, Spirituosen und Zigaretten im Schnitt zum halben sonst handelsüblichen Preis. Unsere Unterkunft, das Hotel "Schöne Aussicht", war einfach super und wir haben mit der Wirtin schon ausgemacht: wir kommen wieder!!!!

Text: Tibor, Bilder: von älle

Hotel Schöne AussichtHotel Schöne Aussicht

Der Turm im ReschenseeDer Turm im Reschensee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AussichtspauseAussichtspause

PasspausePasspause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aussichten ohne EndeAussichten ohne Ende

Da geht's lang ...Da geht's lang ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Tibor's Stiefel Tour  05.09.

 

Nachdem am 15. August meine wunderschöne Tour mangels Teilnehmer ausgefallen war, wagte ich am 05. September einen neuen Versuch. Bei meinem ersten Versuch wollten die Mopedler wohl dem Wetter nicht so recht trauen :0) Dieses Mal war uns der schon frühherbstlich gestimmte Wettergott gnädig und bescherte uns einen grandiosen Tag zum Motorradfahren. Sonne und Wolken wechselten sich ständig ab, so dass die Temperatur genau richtig war. Die folglich trockenen Straßen garantierten den richtigen Grip und so konnten wir die herrlichen Kurven unserer Schwarzwaldstraßen mit vollen Zügen genießen. Mit
7 Motorrädern und 9 Leuten fuhren wir, in einer für mich als Leitwolf, angenehmen und überschaubaren Gruppengröße vom SSB Zentrum Richtung Calw los. Unsere erste Pause war dann für die meisten etwas Besonderes: die Kamelfarm bei Rotfelden. Leider waren die pelzigen Insassen noch in ihren Stallungen und mampften indoor frisches Heu, anstatt draußen im Freien zu grasen. Um die fremdartigen Schwarzwaldbewohner genauer unter die Lupe nehmen zu können, hätten wir 5 € pro Person berappen müssen. Da wir noch am Anfang unserer Tour waren, verzichteten wir. Schließlich warteten noch ca. 200 Kilometer Asphalt auf uns. So ging es nach kurzem Aufenthalt weiter über Schopfloch, Lossburg, Kniebis und Oppenau bis zur Klosterruine Allerheiligen. Hier genossen wir leckere einheimische Gerichte und schüttelten unsere Knochen bei einem kleinen Spaziergang durch die lauschige Klosterruine aus. Die letzten 100 km cruisten wir in nachmittäglichem Sonnenschein leider nicht alleine und so mancher Sonntagsfahrer sorgte für absolut überflüssige Langsamfahrstellen. Nach Baiersbronn, Seewald und Hirsau kamen wir wieder in heimische Gefilde. Kurz nach Warmbronn trennten sich dann unsere Wege und jeder fuhr mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht nach Hause. Ein toller Tag, da freut man sich schon auf die nächste Tour am 03. Oktober (Gäste willkommen!)

Text und Bilder: Tibor

Da geht's langDa geht's lang

Kamele beim FrühstückKamele beim Frühstück

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kurze Pausekurze Pause

Mittag in AllerheiligenMittag in Allerheiligen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Westerwald  17. - 19.09.

 

Unsere Herbstwochenendtour in den Westerwald wurde in diesem Jahr von unseren Frankfurtern organisiert, als Goody für uns, weil sie sich schon so viele Jahre immer an unsere Touren anhängen. Günther machte ein tolles Biker Hotel in Bad Marienberg  ausfindig und handelte ein super Pauschalangebot für uns aus. Die Unterkunft war rustikal und gemütlich. Wir staunten nicht schlecht als wir uns am Freitagnachmittag zum Begrüßungstrunk im Stüble einfanden, dort darf wie früher in unseren
Kneipen geraucht werden! Wir sind das gar nicht mehr gewöhnt, dass Aschenbecher auf den Tischen stehen und dass die Klamotten am nächsten Tag nicht so dolle riechen. Nachdem wir uns an einer Tankstelle bei Wiesbaden mit unseren Freunden aus Offenbach, Rüdesheim und Frankfurt getroffen hatten, schlängelten wir uns durch malerische Täler, Hexenwäldchen und genossen die herbstlich kühle Luft, die schönen Farben abgeernteter Felder und der leicht bunt gesprenkelten Bäume. Bevor wir am Quartier ankamen, machten wir noch eine kleine Kaffeepause in einem Motorradmuseum. Der Kaffee war sehr lecker, die Motorräder sehr alt. Die sehr gepflegten Oldtimer wurden vom Besitzer in Stand gesetzt, werden gepflegt und manchmal sogar fürs Fernsehen aus dem Museum geholt. Der Oldtimerfreak hat uns sehr anschaulich erklärt, wie das Motorradfahren früher war und wir stiegen gerne wieder auf unsere Hi-tech-rösser!

Am Samstagmorgen hielt uns heftiger Regen länger am Frühstückstisch als geplant, doch nach ein paar feucht-nebeligen Kilometern kitzelte uns die Sonne an den Nasen. Günther führte uns auf winzigen Sträßchen über Stock und Stein durch seine Westentasche, schließlich liegen Taunus und Westerwald für ihn direkt vor der Haustüre. Um die 300km schlängelten wir uns am Samstag durch malerische Täler, fuhren am Rhein entlang und ließen uns zum Mittagessen in einer super gemütlichen Mühle nieder. Wir fuhren stellenweise so schmale, abgelegene Sträßchen, dass wir manchmal dachten, dass hinter der nächsten Kurve eine Horde Räuber aus dem Dickicht prescht, um uns nieder zu strecken. Vielleicht saß auch die eine oder andere Hexe in den in Frühnebel versunkenen Wäldchen und lauerte auf leichte Beute Am Abend verwöhnte uns die Crew mit auf den Punkt gegrilltem Fleisch, Spare Ribs und Würsten, die von allesamt hausgemachten Salaten  zu einem deftigen Abendessen abgerundet wurden. Leider kam der Sonntagmorgen viel zu schnell und wir packten unsere Koffer wieder, um über den Taunus wieder gen Heimat zu cruisen. Unsere Frankfurter Kumpels begleiteten uns noch bis zur Autobahnzufahrt oberhalb Frankfurt. Unter Tibors gewohnt toller Führung bissen wir uns durch ca. 200km Autobahn Richtung Stuttgart. Bei herrlichstem Sonnenschein und tollen frühherbstlichen Temperaturen kehrten wir auf „Burg Stettenfels“ noch zu einem Nachmittagskaffeele ein. Danach löste sich unsere Gruppe nach und nach auf und wir fuhren mit einem zufriedenen Grinsen, erholt und gesund nach Hause.

Text: Uta, Bilder: Tibor

Treffpunkt mit den "Frankfurtern"Treffpunkt mit den "Frankfurtern"

 Kaffeepause beim MotorradmuseumKaffeepause beim Motorradmuseum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MittagspauseMittagspause

schöner Blickwinkelschöner Blickwinkel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Saisonabschluss Kaiserberge 03.10.

 

 Die Zeit zur Vorbereitung zwischen unserer 3-tägigen Westerwaldtour Mitte September und der Tagestour am Tag der Deutschen Einheit war einfach zu kurz, um für den 03.10. etwas Neues zu planen. Aus diesem Grund war mal wieder ein Griff in unser beachtliches Repertoire an Touren nötig. Obwohl die Wetterprognosen auf einen goldenen Oktobertag hingewiesen haben, wollte ich eine Tour unter dem üblichen 250 km Limit anbieten. Einerseits, weil es morgens bei der Abfahrt um 09:30 Uhr doch noch recht frisch sein kann und andererseits, weil das Augenmerk auf dem Erhaschen der wunderschönen herbstlichen Landschaften ausgerichtet sein sollte. Kilometer jagen ist nun mal keine Herbstdisziplin! So kam es, dass ich mir die Saisonstarttour 2006 ausgesucht habe. Eine Strecke von ca. 210km, die alles bietet: Kurven, Kehren, Langsam- und Schnellfahrstellen, breite Straßen, schmale Sträßchen, Baustellen und vor allem Sonntagsfahrer. Mit 6 Leuten auf 5 Mopeds sind wir über Esslingen in den Schurwald aufgebrochen, den wir im Zickzack hinter uns gelassen haben. Nach kurzer Pause in Uhingen bei Göppingen haben wir unser Mittagsmahl im Goldenen Ochsen in Hohenstaufen eingenommen und kamen an unserem sonnigen Sitzplatz ordentlich ins Schwitzen. Abkühlung haben uns dann die Berg- und Talfahrten über die kaiserlichen Berge (Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen) via Geislingen und Kirchheim gen Heimat verschafft. Trotz Wiederholung dieser Tour waren alle begeistert und das lag wohl daran, dass die diesjährigen Teilnehmer (außer dem Tourguide) nicht beim Saisonstart 2006 dabei waren.

Text und Bilder: Tibor

kurze Pausekurze Pause

 Nach der MittagspauseNach der Mittagspause

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Busausflug Weibertreu 11. - 13.11.

 

Stürmischer Wind blies uns am FSG Clubheim um die Ohren, als wir uns Samstagvormittag trafen, um gen Weinsberg zu fahren. Doch die Sonne gewann mehr und mehr die Oberhand und tauchte alles in fast frühlingshaftes Licht und ließ die Quecksilbersäule stetig nach oben klettern. Nein, diesmal fuhren wir nicht mit unseren Motorrädern, sondern mit einem super bequemen SSB Reisebus, den wir bei unserer Fahrschule reserviert hatten. Unser Ziel hieß "Gutsrestaurant und Hotel Rappenhof", ein Wochenende mit Kultur und Genuss als Saisonausklang der besonderen Art. Unser 2. Vorstand und Chauffeur Michael Melchert, BUd, meisterte mit Bravur alle streckenbedingten Herausforderungen, wir Fahrgäste hielten das eine oder andere Mal den Atem an, so eng und gewunden waren die Sträßchen zum Hotel. Am Rappenhof angekommen tauchten wir in eine unwirkliche Spätherbstlandschaft ein: Kahle Rebstöcke, leer gefegte Bäume, bräunliches Gras, aber herrlichster Sonnenschein und eine unbeschreibliche Fernsicht mit unglaublichen Licht- und Schattenspielen. Die unzähligen sanft geschwungenen Weinberge stachen sehr plastisch hervor und änderten ihr Aussehen mit dem schnell schwindenden Licht der nachmittäglichen Novembersonne. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten und uns bei einem Tässle Kaffee aklimatisiert hatten, ließen wir uns von Frau Schmehl, einer waschechten Weinsbergerin, in die Geschichte der Burg Weinsberg, besser bekannt als Weibertreu, entführen. In 2 kurzweiligen, amüsanten Stunden erfuhren wir allerlei Unterhaltsames über die Stadt Weinsberg, seine Burg und seine Bürger. Frau Schmehl ließ die bewegte Geschichte der Stadt lebendig werden und rundete ihre Anekdoten mit einem Besuch im Weibertreumuseum ab. Hier erhielten die Motorradfreunde eine Spezialführung der Superlative!

Mit so viel Kultur geschwängert, kehrten wir ins Hotel zurück und freuten uns aufs 3-Gänge-Menü. Das Essen war ein unbeschreiblicher Gaumenschmaus leckere, regionale Küche mit Produkten aus nachhaltiger Landwirtschaft und so reichlich, dass keiner hungrig vom Tisch aufstehen musste. Unser Kultur & Lukullus Programm wurde von einer Weinprobe der Spitzenklasse abgerundet. Herr Steng vom Weingut Hirth entführte uns in die Tiefen des Weinbaus, erklärte Wissenswertes über Trauben und deren Kelterung und schaffte den schwierigen Spagat zwischen zu viel Gequassel und Lustiges über den leckeren Rebensaft. Das Weingut Hirth schafft es sogar, einen Lemberger zu produzieren, der es mit jedem französischen Spitzenwein aufnehmen kann.

Am Sonntag begann unser Tag so wie der Abend endete. Nein, nicht mit einer Weinprobe, sondern mit einem super Frühstück, das genauso wenig Wünsche offen ließ, wie das leckerschmecker Essen am Abend zuvor. Da wir Blut geleckt hatten, besuchten wir Herrn Steng und den Besitzer des Weinguts, Herrn Hirth auf unserer Fahrt gen Stuttgart auf dem Gut. Mit ebenso viel Liebe, Herzblut und Engagement wie bei der Weinprobe führte uns Herr Steng zu seinen Rebstöcken. So konnten wir das Gehörte vom Vorabend live erleben. Die beiden Herren sind mit Leib und Seele dabei und wagen gerade den mutigen Schritt vom konventionellen zum biologischen Weinbau. Wir deckten uns mit Sekt und leckeren Weinen ein und fuhren im herrlichsten Sonnenschein durch das wunderschöne Umland zurück zum FSG Clubheim.

Es ist uns gut gelungen Kultur und Genuss, gehobene Unterbringung und einen Ausflug in die Geschichte unseres Ländles mit Lokalkolorit und viel Spaß zu verbinden. Wir danken allen Teilnehmern und natürlich der tollen Mannschaft des Rappenhofs für dieses unglaubliche Novemberwochenende.

Text: Uta, Bilder: Tibor

Unser ReisebusUnser Reisebus

 auf zur Burg Weibertreuauf zur Burg Weibertreu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

geführte Tourgeführte Tour

Sektprobe im RebhofSektprobe im Rebhof

 

 

 

 

 

 

 

 

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